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Requiescat In Pace

Einen Monat lang war es still bei Revolution Arts. Und das, obwohl doch die wöchentliche MehrSpielerQuote ihren Turnus wiedergefunden zu haben schien. Auch deren B-Seite versprach unbeirrlich mit Bioshock 2 weiterzumachen. Tatsächlich wurde am 2012-12-12 noch eine Folge MSQ aufgenommen, in der Woche davor sogar eine Episode der verschollen geglaubten Gruppentherapie. Und für den folgenden Tag war besagte Wiederaufnahme der Bioshock-2-Besprechungen angesagt. Doch dazu kam es nicht. Denn am 2012-12-13 starb mein bester Freund Georg Görke aka gg_mouse. Im Alter von 23 Jahren fand eine der wichtigsten Personen in meinem Leben ein plötzliches Ende.

Ich habe seitdem immer wieder darüber nachgedacht, was ich mit Revolution Arts tun soll. Georg war nicht nur mein bester Freund seit Kindertagen, sondern auch mein Kollege im Geiste, der zweite Gründer von Revolution Arts. Zusammen haben wir uns viele Spielkonzepte ausgedacht. Einige davon waren sogar in Ansätzen spielbar. Und auch, wenn keines je das Licht der Öffentlichkeit, geschweige denn ein Endstadium erreicht hat, so hatten wir doch immer Freude daran, gemeinsam etwas zu erschafffen. Auch unsere Blogversuche verliefen aus Gemütlichkeit immer wieder im Sand.

Am erfolgreichsten war noch unser Versuch, einen eigenen Podcast zu starten. Schnell hatten wir den Namen unseres Laberpodcasts Gruppentherapie gefunden. Doch die ersten echten Episoden gehörten einem vorerst GGT umschriebenen Projekt (Untertitel: Noch ein weiterer Videospielpodcast), das in einer zweistündigen Sitzung in MehrSpielerQuote umgetauft wurde. Zusammen mit der Namensänderung nahm sich Georg der Moderation und Nachbearbeitung der Episoden an. Ich bewundere noch heute, wie er es jede Woche schaffte, Bilder zusammenzusuchen und -zuschneiden und dazu unrepetitive Texte mit Witz zu schreiben. Mir ist solche Arbeit immer zuwider gewesen, wodurch die Gruppentherapie im Vergleich seltener und häufig verzögert zu ihrer Aufnahme erschien.

Zwei Folgen (MSQ und GT) liegen noch bereit. Ich musste erstmal etwas Zeit vergehen lassen, bevor ich mich ihrer annehmen konnte. In den nächsten Wochen werde ich beide veröffentlichen, zusammen mit alten, angefangen Artikeln von gg_mouse. Die MehrSpielerQuote werde ich wohl nicht fortsetzen, da das Konzept immer vorsah, dass sich mein Freund mit mir über Spiele unterhält, was nun nicht mehr möglich ist. Die Gruppentherapie war dagegen nie mit starr festgelegter Besetzung geplant, auch wenn Georg bisher immer dabei war. Demgemäß wird dieser Podcast fortgesetzt werden, voraussichtlich mit den bekannten Stimmen von Clemens und MaPu und vermutlich auch anderen.

Man malt sich die Zukunft ja diffus irgendwie aus, wobei einige Konstanten in allen Variationen vorkommen. Für mich war Georg eine dieser Konstanten. Irgendwie hatte ich immer gedacht, dass ich bis ins hohe Alter irgendwas mit ihm machen würde. Seien es Podcasts oder einfach nur die neuste Koop-Kampagne eines aktuellen Spiels. Ich spiele immer noch gern, auch Koop behält seinen Reiz, aber ein sonst so selbstverständlich gefüllter Spielerplatz ist plötzlich unbesetzt. Und wird es auf eine deprimierende Weise bleiben: Mario hat seinen Luigi verloren und es bleiben scheinbar nur noch Toads übrig.

Die größte Verbindung zwischen Georg und mir bestand in unserer Leidenschaft zu (Video)Spielen. Seit Jahren hatten wir, vor allem auf Steam, bei Rabattangeboten jeder einen Berg an Videospielen angehäuft, die darauf warteten von uns gespielt (und im Podcast besprochen) zu werden. Er als maskierter und ich als karikierter Nintendo-Fanboy freuten uns jedes Mal auf das neuste Mario-, Metroid- oder Zelda-Spiel. Und gemeinsam machten wir die Battlefields unsicher oder wagten uns mit Lara Croft in antike Tempel und prähistorische Ruinen. Nun muss ich unserer gemeinsamen Affinität allein weiter fröhnen.

Auch bei Filmen stand er mehr auf düstere, melancholische Geschichten.1 Je mehr Hauptcharaktere am Ende starben, desto besser. Ich hingegen wollte lieber idyllische Eierkuchenfreuden und war immer traurig, wenn in einem von ihm hochgelobten Film alles schlecht ausging. Und dennoch haben mir diese Erlebnisse Erfahrungen gebracht, die ich sonst vielleicht nie gemacht hätte.

Georg und mein Musikgeschmack waren noch unterschiedlicher als der für Filme, aber ein gemeinsamer Nenner zwischen uns war Tim Minchin. Ich habe ihm die letzten Geburtstage dessen Programme auf Blu-ray geschenkt und zu den in den vergangenen Jahren immer seltener vorkommenden Realtreffen haben wir sie gemeinsam gesehen. Eines der Lieder legt sowohl Tim Minchins Stil als auch eine Betrachtungsweise der Welt dar, die Georg mit mir meiner Meinung nach gemein hatte:

If I didn’t have you, I would have somebody else.
If I didn’t have you, someone else would do.

Die Refrain-Zeile scheint eine antiromantische, geradezu gleichgültige Provokation zu sein, doch wenn man die Ausführungen der Strophen beachtet, zeigt sich eine in seinem Realismus noch tiefer greifende Romantik, die nicht nur für Liebe selbst sondern auch für ihre Unterart Freundschaft gilt:

And if I may conjecture a further objection,
love has nothing to do with destined perfection.
The connection is strengthened, the affection simply grows over time.

Die Zeit, die ich und Georg in all den Jahren seit unserer Kindheit gemeinsam verbracht haben, die unzähligen Wochenenden, die ich bei ihm oder er bei mir war: Das ist es, was unsere Freundschaft definiert und gefestigt hat. Wären einige Dinge anders gelaufen, hätte ich vielleicht mit jemand anderem eine solche Verbindung aufgebaut. Aber die Dinge sind eben so gekommen, dass es mein bester Freund ist, der nicht mehr da ist:

So I trust it would go without saying
That I would feel really very sad
if tomorrow you were to fall off something high
Or catch something bad.

Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod, nicht an eine unsterbliche Seele. Ich empfinde ein Nachwirken meines besten Freundes über desssen Tod hinaus, wenn überhaupt, dann in den Erfahrungen, die ich mit ihm gemacht und geteilt habe. Menschen, mit denen man lange Zeit zusammen ist, beeinflussen einen auf diverse Arten. Oft vermute ich, was eine mir vertraute Person auf eine Situation oder ein Argument erwidern würde, auch wenn diese überhaupt nicht anwesend ist. Und auf diese Weise geht der Einfluss der Verstorbenen oder Abwesenden nicht verloren.

Einige Dinge auf der Webseite von Revolution Arts (z.B. Blog- und Podroll oder das “Über uns”) beziehen sich auf die aktuell dort werkelnden Personen. Daher erscheint es mir – vor allem auf lange Sicht – wenig sinnvoll, gg_mouses Einträge dort beizubehalten. Doch verloren sollen sie auch nicht gehen. Daher habe ich eine Seite erstellt, auf der neben einer Beschreibung und einigen Bildern von Georg auch diese Informationen gesammelt werden.

Ich schließe mit den Worten eines Lieblingscharakters von gg_mouse, Ezio Auditore da Firenze:

„Requiescat In Pace”

  1. Zu aller Ironie war er aber auch eher schreckhaft und weigerte sich sogar, ZombiU zu spielen (allerdings bekam er auch nie eine richtige Gelegenheit).

Weihnachtsstimmung im Ausverkauf

Als ich dieser Tage in der Stadt unterwegs war, um ein wenig Kram einzukaufen, tönte mir Weihnachtsmusik in kräftigen Wellen entgegen. Durch die verwinkelten Gassen Bremens verzerrt und halb von menschlichem Lärm überdeckt, klang “Merry Christmas” wie ein Parodie auf sich selber. Menschen quollen aus einem Laden, nur um sich in den nächsten hineinzustürzen. Der Geruch nach Zimt vermischte sich mit dem von Döner Kebap. Eine Obdachlose klammerte sich an ein Pappschild – “Ich habe Hunger”. Ein abgetrennter Elchskopf thronte über einem Bratwurst-Stand und schaukelte im Takt der Massen.

Es gibt wenige Dinge, bei denen ich strickt bin. Wenige Sachen, bei denen ich tatsächlich mal eine Linie fahre. Dazu gehört Weihnachten und der damit verbundene Ausverkauf einer Tradition. Wenn ab Oktober die Kürbisse aus dem Fenster fliegen und gegen Schoko-Weihnachtsmänner ausgetauscht werden, kann ich einfach nicht hingucken. Ich kaufe keine Weihachtsartikel vor dem ersten Advent und esse ebenso keine Lebkuchen solange die ach-so heilige Zeit noch nicht eingeläutet wurde. Nicht weil ich gläubig wäre, oder mir Weihnachten sonderlich viel bedeuten würde. Ich mochte die Familienfeiern als Kind nie sonderlich und Geschenke zu besorgen ist auch nicht gerade mein Fall. Aber es ist der enorme Konsumterror, der mich schon als Jugendlicher störte. Ich mochte die Stände mit Weihnachtsartikeln nicht, die schon im Spätherbst die Supermärkte verstopfte. Es zerstörte mir einen Teil der wenigen Vorfreude, die ich überhaupt besaß. Heute ist das nur extremer geworden. Jetzt wohne ich im Gegensatz zu früher direkt in einer Großstadt, umgeben von Konsumtempeln.  Früher hat mir der Troubel in den Kaufhäusern nichts ausgemacht, der Ausflug dorthin war für mich etwas besonderes. Aber nun, so häufig damit konfrontiert, springt mich jedes Werbeschild an als würde es mich persönlich beleidigen wollen. Ich komme damit nicht klar. Die Straßen sind überfüllt, und die Läden noch mehr. Jeder kauft, weil “kaufen” ja zu Weihnachten gehört. Die zahllosen Bettler, die nun scheinbar vermehrt die Bordsteinkanten säumen, wippen auf der Stelle um die Kälte zu vertreiben. Ich kann diesen Kontrast kaum verarbeiten, nur verdrängen.

Meine Tour durch die Geschäfte beendete ich vorzeitig, ohne ein Geschenk zu kaufen. In den Händen hielt ich nur eine Ausgabe der “Asphalt”, einer Straßenzeitung. Die erste die ich je gekauft habe. Mein Gewissen brauchte einen Ausgleich und der war für nur 1,60 zu haben. Die nötigen Weihnachtsgeschenke werden über Amazon bestellt.

“Nicht vergessen, am 6. Dezember ist Nikolaus!”, steht auf einem ein Werbeplakat für den Schoko-Shop Hussle am Bahnhof. Danke, ich hätte es vermutlich nicht gemerkt.

Über den Umgang mit Bettlern

Heute, nach der Arbeit, stand ich mit gezücktem Portemonnaie vor dem Schaufenster eines türkischen Spezialitätenhändlers. Ich war nicht sicher, ob ich nicht doch noch etwas Geld für einen Börek, Pide, Ekmek, Simit, Schmurtz oder Schnicksachnack rausdrücken sollte. Nach einer anstrengenden Schicht, bin ich finanziell immer etwas lockerer; für sowas geht man ja schließlich arbeiten.

Ein Mann nähert sich mir von der Seite. Er hat lange Haare, einen dem konkurrierenden Bart und schmutzige Kleidung. Mein Hirn rattert,  kategorisiert: Obdachloser, Bettler, vermutlich angezogen von meiner offen präsentierten Brieftasche. Ergebnis: Nichts geben.

“Entschuldigen Sie, dürfte ich Sie kurz ansprechen?”, fragt er höflich. Ich ziehe mir die Kopfhörer aus den Ohren und schaue ihn verdutzt an.
“Was? Worum geht es?”
“Ich frage mich, ob sie nicht vielleicht fünfzig Cent für mich hätten?”
Der Mann schaut mich mit ernsten Augen an.

Ich habe eine generelle Regel was Almosen angeht: Erhalte ich etwas, gebe ich etwas.

In diese Kategorie fallen, beispielsweise, Straßenmusikanten. Gefällt mir ihre Musik, spende ich gerne ein wenig Geld; ich kriege die Musik und sie die Unterstützung. Das gleiche gilt für die Verteiler von Straßenzeitungen; meins ist die Zeitung, deins das Geld. Maler, die mit Kreide den Asphalt bemalen. Eine geleistete Performance. Tanz oder auch Akrobatik.
Wer nur mit einem Schild am Straßenrand sitzt, dem spende ich nichts. Wer mir nichts bietet, dem gebe ich keinen Cent.
Ich will kein König sein, der den Gauklern für sein Amusement eine Münze vor die Füße wirft. Aber ich möchte das Gefühl haben, dass die Leute sich das ganze auch verdient haben. Selbst wenn sie es nun versaufen, sollen sie doch – das tut der Rest der Bevölkerung ja schließlich auch. Aber sie haben es sich, wie eben der Rest der Bevölkerung, erarbeitet. Das mag nun nach einer Ausrede klingen, doch, wenn ich aus einer Laune heraus, mein Geld verteilen würde, ähnelte ich diesem wankelmütigen König nicht umso mehr? Würde ich dann nicht den “unfair” behandeln, dem ich gerade nichts gäbe? Wäre die Konsequenz dann nicht, jedem der Bettler, die einem über den Weg laufen, etwas zu geben?

Oberflächlich? Sicher. Aber es erleichtert mir das Leben.

Ich habe dem Mann nichts gegeben. Während sich mein Mund öffnet und die gewöhnte Reaktion freilässt, denke ich, wie freundlich und unaufdringlich der Herr eigentlich agiert. Ich drehe mich weg, um die Fensterfront und vorallem ihn zu verlassen.
“Schade, aber ihnen noch einen schönen Tag.”, kommt es ohne Sarkasmus oder Hintersinn von ihm. Mir entfährt ein reflexartiges: “Ihnen auch.” Ich fühle mich plötzlich nicht mehr wohl in meiner Haut.

Blöde Selbstsucht. Dämliche Regel.

Traumdeutung

Ich befand mich in einem hellen und geräumigen Dachboden. Gerade, knapp zwei Meter hohe Wände begrenzten ihn und gingen vom oberen Rand aus in Dachschrägen über. Der Raum war so gewaltig, dass die Schrägen erst in mindesten zwanzig Metern Höhe wieder zusammentrafen. Er war komplett aus Holzbrettern, doch in regelmäßigen Abständen fanden sich an den Wänden und Dachschrägen Fenster. Einige von ihnen waren angeklappt und ließen warme Frühlingsluft herein. Meinem Gefühl nach war es der Dachboden unseres Familienhauses.

Draußen war es ein schöner Tag und ich fühlte mich gut. Ich setzte mich auf den Boden, neben einige Kerzen und einen Stapel mit Büchern und begann zu lesen. Bald übermannte mich Müdigkeit und ich dämmerte weg, nur um kurz darauf aufzuschrecken. So eben war ein Schatten an einem der Fenster vorbeigeglitten.

Ein Drache! Ein Drache im Kaliber eines Kleinbusses drehte seine Runden um unseren Dachboden, mal höher, mal tiefer und doch höchst ausdauernd dieser Aufgabe gewidmet. Ich warf mich auf den Boden und kauerte dort, nicht unbedingt überrascht von dem Fabeltier, sondern eher beunruhigt. Einige Zeit später, der Drache zog noch immer seine Bahnen, wurde es draußen dunkel.

Ich beschloss den Dachboden zu verlassen und klappte das Buch, dass ich zum Zeitvertreib weiterhin gelesen hatte, zusammen. Mir war bewusst dass ich die Dachfenster schließen müsste, könnte es doch in der Nacht regnen. Eine Teleskopstange zur Hilfe nehmend, die Fenster waren per Hand nicht zu erreichen, machte ich mich an die Arbeit. Mittlerweile war es so dunkel, dass ich nicht sicher war, ob der Drache noch immer dort draußen war. Dennoch war ich verängstigt bei dem Gedanken, er könnte sein geiferndes Maul durch eines der Fenster hereinstecken. Das letzte Fenster war in solch einer Höhe, dass ich es selbst mit dem ausgefahrenen Stab nicht berühren konnte. Während ich an dieser letzten Hürde verzweifelte, kam meine große Schwester des Weges.
“Hast du den Drachen auch gesehen?”, fragte ich.

“Ja”, antwortete sie knapp, “war aber nur ein kleiner. Warte, ich helf’ dir.”
Meine Schwester, die eigentlich kleiner ist als ich, schloss nach kurzem Strecken das Fenster. Dadüüdamm~

Die Gegensprechanlage dudelt und ich wache verwirrt auf. Etwas später beschließe ich, dass das durchaus Traumdeutung erfordert und bemühe das allmächtige Google. Nach kurzer, höchst wissenschaftlicher Recherche komme ich auf folgendes Ergebnis:

Der Dachboden steht für mein Oberstübchen und ist traumtechnisch ein heißes Pflaster (“In den Träumen vom Dachboden stößt man oft auf komische, altertümliche und auf unerlaubte Inhalte, auf Phantasien und mancherlei Querulieren.”). Meiner war leider leer und die Action spielte sich draußen ab.

Ein Drache wiederrum ist scheinbar immer ein Wesen mit dem gekämpft wird, und dadurch analog wohl meist mit dem Ego (“Allgemein handelt es sich dabei immer um einen Kampf, den der Träumende mit sich selbst oder einer ihm unbekannten Eigenschaft seiner Psyche austrägt.”). Auch hier war mein Traumtier nicht artentypisch.

Der andere Drache, meine Schwester, steht wohl für meine weibliche Seite mit der ich zu kommunizieren versuche (“Oft tritt sie als hilfreiche Freundin oder als Führsorgeschwester ins Traumbild, bei der man Hilfe und Rat sucht.”). Passt nur teilweise.

Den Rest habe ich nicht gefunden. Fazit? Meine Träume sind offensichtlich kaputt und sollten mal wieder nach dem offiziellen Volksglauben geeicht werden. Spaß hat’s trotzdem gemacht und der Traum war eh unterhaltsam.

(Zitate gegen Ende stammen von www.traumdeuter.ch)