Archiv der Kategorie: Revolution Arts

Kurze Info vor dem PPW14a

Ich gebe es zu: Ich schreibe diesen Post nur, damit es nicht ganz so schlimm aussieht, wie wenn ein Eintrag mit dem Titel “Es lebt” von vor acht Monaten ganz oben steht.

Ein bisschen was hat sich geändert, allen voran die Podcast-Ausrüstung, die jetzt deutlich professioneller ist und vor allem Mehrspuraufnahmen im selben Raum mit vernünftiger Qualität möglich macht. Auslöser war die Reaktivierung der Gruppentherapie, die jetzt dreiwöchig mit Clemens, Roman und mir stattfindet. Ein paar technische und organisatorische Mängel sind noch zu beheben, aber wir sind schon auf einem guten Weg.

Ich habe in meiner dilettantischen Art auch ein neues Logo für Revolution Arts kreiert. Dazu ein anderes Mal mehr.

Morgen und übermorgen nehme ich am halbjährigen Podlove Podcaster Workshop (PPW14a) in Berlin teil, von dem ich mir wieder viele Anregungen erwarte. Daher mache ich hier auch erstmal Schluss. Der nächste Eintrag kommt spätestens in acht Monaten. 😉

Es lebt!

Es ging hier wieder einmal totenstill zu. Monatelang. Die größte Änderung war der Umzug des Blogs zu uberspace.de und das Aufsplitten der Podcasts auf eigene WordPress-Instanzen. Die MehrSpielerQuote und MSQ B-Seite finden sich unter msq.revolutionarts.de. Die beiden anderen Podcasts haben gleich eigene Domains bekommen: Die Gruppentherapie residiert mit ihren bislang sieben Episoden unter gruppen-therapie.org und soll auch irgendwann™ weitergeführt werden. Hinzu kommt der neue Interview-Podcast Fragen Kostet Nichts (fragenkostetnichts.org), bei dem bisher nur eine Folge produziert ist, aber der auch fortgesetzt werden soll.

Das Fortsetzen wird allerdings noch ein wenig auf sich warten lassen, da ich gerade meine Masterarbeit schreibe und diese Priorität hat. Das betrifft dann auch die noch ausstehenden Kommentare des alten Blogs hier einzupflegen, die Designs der Seiten anzupassen (viel zu große Abstände -,-) und eine Menge anderen technischen und projektmäßigen Kram.

Aber das wichtigste ist: Es geht weiter! Nur halt nicht sofort.

Quo vadis, Revolution Arts?

Where Chaos Reigns

Im Jahr 2013 ist hier viel und doch wenig passiert. Die restlichen Folgen der MehrSpielerQuote und Gruppentherapie, in denen gg_mouse mit dabei war, habe ich veröffentlich, wenngleich mit ungewollter Verzögerung. Ich habe bereits angekündigt, dass die MehrSpielerQuote und die B-Seite nicht fortgesetzt werden. Als Ausgleich bin ich nun Teil des Teams der Chaoslemminge, wobei der Podcast in den bisherigen Folgen doch ziemliche Ähnlichkeit mit MSQ aufweist. 😉

Was soll nun mit und auf Revolution Arts geschehen? Meine Interessen sind weit gestreut. Ein Hauptpunkt sind natürlich Videospiele und in anbetracht der Veröffentlichen hier in letzten Monaten (inklusive 2012) könnte man auch denken, dass es sich darin im Grunde erschöpft. Ich konnte mich leider nicht zu einem der anderen Themen so recht aufraffen und die entstandenen Podcasts hatten mein Mindestmaß an Aktivität bereits erfüllt. Ich bin ein großer Freund von thematischer Trennung. So habe ich etwa für größere Bereiche je eine eigene E-Mail-Adresse. Daraus ergibt sich, dass ich Videospiel bezogene Themen (mit Ausnahmen, s.u.) in das Blog und den Podcast der Chaoslemminge auslagern werde. Falls ich genauso aktiv bleibe wie bisher, wird das vermutlich nicht mal auffallen – wie gut also, dass ich es hier direkt erwähne. 😎

In codice veritas

Was bleibt dann noch übrig? Zum Beispiel Prommierung und Webentwicklung. Ich interessiere mich schon lange für beides, habe in beidem auch ein wenig Erfahrung (nicht zuviel erwarten) und möchte mich in Zukunft noch stärker damit befassen (meine universitäre Zukunft kommt mir da gelegen). Da wäre zum Beispiel ein Redesign dieser Webseite in standardkonformem (X)HTML5. Ich habe mir immer mal wieder angeguckt, was der neue Standard für Möglichkeiten bietet und bin sehr angetan von den semantischen Feinheiten, die er beinhaltet. Eine visuelle Änderung ist dabei wahrscheinlich, wobei ich als Designer jedoch eher in der zweckmäßigen Ecke stehe; vielleicht finde ich noch jemanden, der mir dabei hilft.

Weiters sehe ich langsam bei meinen ganzen Steam-, GoG-, PSN-, NeShop- und sonstigen Konten sowie den vielen nichtvirtuellen Spielen, die zum Teil in Kisten verteilt sind, nicht mehr durch. Mein Plan ist, eine Datenbank – vorerst auf der Grundlage von LibreOffice Base – zu erstellen, die durch geschickte Abfragen Informationen erzeugen kann wie: “Du könntest Donkey Kong in der Gameboy-Version spielen, aber du hast auch eine eShop-Version auf deinem 3DS XL.” Neben den sonstigen Spielereien kann mich diese DB vor allem warnen, dass ich ein gerade bei Steam rabattiertes Angebot bereits bei GoG besitze oder umgekehrt oder ganz anders. Ich habe dieses Projekt bereits im Chaoslemminge-Cast erwähnt und seitdem auch bereits einen Teil der Komplexität dieses Themas erfasst. Falls es sich ergeben sollte, dass ich über die Datenbankstruktur etwas Substantielles beizutragen habe, werde ich es vermutlich auf diesem Blog darlegen.

Auch die Spiele- bzw. App-Entwicklung ist noch nicht aus meinem Hinterkopf verschwunden, aber für Details ist es noch zu früh. Ich muss sehen, wie sich das und andere Dinge entwickeln. Gleiches gilt an sich auch für z.B. Addons für Firefox und Co., obgleich ich dort bereits ein (absichtlich) kleines Projekt in Planung habe, das mit der Piratenpartei zu tun hat. Wie zumindest aus der Gruppentherapie bekannt, bin ich Mitglied in der orangen Partei und werde dort in Zukunft in technischen Belangen beteiligt sein. Möglicherweise ergeben sich auch daraus mitteilenswerte Gedanken, aber ich verspreche (bzw. entwarne) nichts.

日本語の勉強とポッドキャスト

Nebenbei bemühe(^^”) ich mich immer noch, Japanisch zu lernen. Es geht motivationsbedingt mühsam voran, aber ich habe mir schon ein paar Punkte vorgenommen, die dieses Vorhaben bestärken sollen. Auch wenn mir noch keine genauen Erkenntnisse vorliegen, was ich hier Interessantes zu diesem Thema bzw. in jener Spache vorzutragen habe, so ist die Vorfreude, die ich beim Gedanken daran empfinde, ein guter Grund, die Chancen rosig zu sehen.

Im Podcastbereich soll es neben den Chaoslemmingen selbstverständlich auch noch mit der Gruppentherapie weitergehen, dem Laber-Podcast von Revolution Arts. Es laufen bereits Bestrebungen, Clemens und MaPu zu reaktivieren, was aktuell durch technisch-logistische Probleme behindert wird. Thematisch verwandt, habe ich mich mit einigen aktuellen Entwicklungen der Podcast-Welt vertraut gemacht, vor allem dem Podlove-Projekt, das viele Aspekte des Podcastens standardisieren, vielleicht sogar revolutionieren will. Es ist ein ehrgeiziges Projekt, das meine Unterstützung, in jedem Fall aber meine Aufmerksamkeit erworben hat. Ich weiß noch nicht, was ich dem Projekt Gutes tun kann, aber gegebenenfalls werde ich sicherlich darüber berichten.

Schrödingers Glas1

Bliebe noch der von mir geschätzte Wissenschaftsbereich, den ich mit großen Erwartungen begonnen, dann aber leider rigoros vernachlässigt habe. Ich vermute mittlerweile, dass der Von-der-Wurzel-zur-Krone-Ansatz2 sich negativ auf meine Motivation ausgeübt hat. Stattdessen sollte ich von Effekten, Experimenten oder Verfahren berichten, die mich begeistern oder erstaunen und dabei die Details zumindest in gewissem Maß vernachlässigen. Und sollte sich daraus ergeben, dass ich doch noch etwas im Nachhinein erkläre, dann wäre das ja auch kein Problem. Ein mögliches Manko könnte sein, dass ich mich auf Theoretische Chemie spezialisiere und Quantenmechanik sich mit Inuition nicht gut verträgt. Vielleicht ist das ja aber auch gerade der Vorteil. 😀 Und vermutlich geht es auch um andere Themen als das.

Dieses Thema Wissenschaft ist tatsächlich noch der Bereich, den ich am ehesten auslagern würde, wenn ich eine passende Stelle fände. Aber andererseits muss sich erstmal zeigen, ob es überhaupt etwas zum Auslagern geben wird. O:-) Jedenfalls wäre dem Geiste von Revolution Arts mit einem starken Fokus auf Programmierung, wenngleich nicht so stark auf Spielen, im Großen und Ganzen genüge getan.

Ich hoffe, ihr blickt mit ähnlicher Spannung und Enthusiasmus in diese unklare Zukunft der Visionen und Schrödingers Versprechen. 本当に頑張る。 😎

  1. Halb voll und halb leer.
  2. Bei genauerem Überlegen nennt man das wohl fachmännisch Bottom-up.

Auftakt

Wie fang ich an?

Nach dem hochwertigen Start vor knapp zwei Wochen ist es hier etwas ruhig geworden. Und es scheint offensichtlich, dass man ein Projekt wie einen Blog nicht kurz vor der Prüfungszeit beginnen sollte. Bisherige Erfahrungen zeigen aber, dass wir am besten vorankommen, wenn wir überhaupt erstmal anfangen. Und in diesem Sinne fange ich jetzt auch mit neuem Inhalt an. Oder besser von neuem Inhalt. 😉

Was ist es eigentlich, über das ich berichten möchte? Warum habe ich mich entschieden, einen Blog zu eröffnen. Wie die Vorstellung vermuten lässt, ist das nicht so einfach gesagt.

(Natur-)Wissenschaft

Ein großes Interessengebiet ist die Naturwissenschaft und, passend zum Studium, darin die Chemie. Bereits da fängt der Inhalt an hervorzusprudeln: Wissenschaft versus Naturwissenschaft? Aufteilung von Naturwissenschaft in Physik, Chemie, Biologie etc.?

Wie viele andere sicher auch, fesselt mich die Neugier, die Natur zu verstehen. Und die Wissenschaft gibt ebendiese Möglichkeit, sie hat ebendieses Ziel. In allen Gebieten wird theoretisiert, experimentiert, diskutiert; kurz: geforscht. Wissenschaft ist in diesem Sinne eine, wenn nicht die Methode, neues Wissen zu generieren, und baut dabei auf den zuvor vorhandenen Wissen auf. Das trifft prinzipiell auf alle Wissenschaften zu. Ich beschränke mich jedoch vor allem auf die sogenannten Naturwissenschaften wie unter anderem die oben genannten, aber auch etwa Astronomie. In diesem Zusammenhang sei auch Florian Freistetter erwähnt, der mit seinem Blog Astrodicticum Simplex einen großen Anteil daran hat, dass ich mich zum einen stärker für Astronomie interessiere und mich zum anderen mit vergleichsweise ungeahnter Geschwindigkeit dazu durchringen konnte, diese Seite auf die aktuelle Weise aufzusetzen.

Chemieblogs auf der roten Liste

Auf der Suche nach Chemieblogs musste ich feststellen, dass es an diesen eklatant mangelt, insbesondere im Vergleich zu anderen naturwissenschaftlichen Themen. Von den gefundenen ist Tautomerie so ziemlich das Konzept, nach dem ich lange gesucht hatte. Und doch gibt es ein Problem, wenn ich es selbst so tun wollte: Ich habe so unterschiedliche Themeninteressen und Ideen, dass das Resultat dem Titel “Chemieblog” vermutlich nicht mal gerecht würde. Ich möchte dennoch versuchen, die wunderbare Welt der Atome, Moleküle, chemischen Bindungen & Co. den geneigten Lesern näher zu bringen. Die geplante Bandbreite reicht von Grundlagen über die Vorstellung und Klärung ungewöhnlicher und/oder amüsanter Phänomene bis zu aktueller Forschung, sofern die Fähigkeiten es gestatten. Für eine weitere Auffächerung verweise ich jedoch auf einen zukünftigen Beitrag, der den chemischen Themenschwerpunkt einleiten soll.

Nochmal in English, ください!

Reicht das schon? Ja, prinzipiell, aber weitere Themen Drängen sich auf. So interessiere ich mich auch für Sprachen. Aktuell lerne ich Japanisch, das definitiv thematisiert wird, sei es durch Kuriositäten, etwa adaptierte deutsche Wörter, oder Grundlegendes, z. B. die Vorstellung des Konzeptes dieser Sprache; wenngleich sicher nicht auf akademischem Niveau – was auch von Vorteil sein kann. Doch auch die englische und deutsche Sprache bieten sich an. Zu letzterer weise ich auf den geplanten “das(s)”-Artikel hin, der hoffentlich etwas Klarheit schaffen und für bessere Lesbarkeit in der Welt der deutschsprachigen Texte sorgen möge. (Die großen Träume des kleinen Bloggers?)

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt

Weiterhin bin ich begeisterter Video-, Brett- und Kartenspieler. So werden Spielvorstellungen gewiss nicht ausbleiben, da hat gg_mouse auf unserem (Unter)Blog MehrSpielerQuote bereits Vorarbeit geleistet. Auch die Spielentwicklung ist ein interessantes Gebiet, insbesondere die der digitalen Kategorie. Revolution Arts selbst wurde ursprünglich als Videospielentwickler “gegründet” und auch, wenn dieses Vorhaben zurückgefahren wurde, bleiben die Überlegungen in diesem Bereich nicht aus – mit dem Unterschied, dass nun eine Platform besteht, die etwaigen Output ermöglicht. Schließlich sind in den Jahren seit der Gründung (und noch davor) viele Spielideen durch die Köpfe und Datenleitungen gegeistert, ohne das Licht der Öffentlichkeit (sei es auch nur im Kleinen) zu erblicken. Welche Verschwendung, wenn das auf ewig so bleiben würde.

Einen Akzent will ich auf das Konzept der Lernspiele setzen, der immer mehr mein Interesse weckt. Die Idee, spielend zu lernen, im besten Fall sogar Wissen unbewusst aufzunehmen und verfügbar zu haben, stellt für mich eine ungeschöpfte Ressource dar. In diesem Zusammenhang gibt es meinerseits auch Überlegungen, Spiele und/oder Programme zu entwickeln, die unaufdringlich chemisches Grundwissen vermitteln sollen. Wie weit das gehen wird, muss sich noch zeigen. Zuvor wird aber sondiert, was vor allem im kostenlosen Bereich bereits angeboten wird.

Sonstiges

Letztlich bleiben natürlich die zu erwartenden Buch-, Film-, Rezept- und sonstigen -Vorstellungen sowie Kommentare zu Gesellschaft, Politik und  Toilettenpapier nicht aus, die sich beim Leben und Durchleben zwangsläufig ergeben.

In diesem Sinne hoffe ich auf interessante Themen, gute Artikel sowie angeregte und konstruktive(!) Diskussionen. Das nächste Mal geht’s dann auch um und handelt nicht nur von Inhalt. 😉

Revolution Arts öffnet seine Pforten

Willkommen auf Revolution Arts!

Dies ist nach mehreren Versuchen die neuste Ausprägung unserer Internetpräsenz: ein Blog auf Grundlage von WordPress. Es zeichnet sich im Vergleich zu vorigen Versuchen insbesondere durch einfache Bedienbarkeit und erprobte Funktionalität aus.

Wir werden hier über alles schreiben, das uns interessant erscheint. Die Schwerpunkte liegen bei Spielen und (Natur-)Wissenschaft, aber auch Sprachen, Gesellschaft, Politik und weitere beschäftigen uns und werden daher Themen für Beiträge bieten.

Wir wünschen viel Vergnügen!